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    Deutsches Sportabzeichen - Abnahmetermine Sportabzeichen

    Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen.

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    Kinderschwimmen - neue Termine

    Beginnend ab dem 28. April bietet der TV Haßfurt im Hallenbad der Gemeinde Knetzgau erneut Kinderschwimmkurse an. Jeweils Samstags von 11.00-12.00 Uhr wird ein Fortgeschrittenenschwimmkurs und direkt im Anschluß von 12.00- 13.00 Uhr der nächste Anfängerschwimmkurs stattfinden. Weitere Informationen sowie Anmel- deunterlagen unter kinderschwimmkurs-tvhassfurt@email.de

 

Herzlich willkommen beim TV Haßfurt

Endlich: Stadtrat gibt grünes Licht für den TV-Sportpark 28.11.2012

Freude bei den zahlreich vertretenen TV-Mitgliedern: Der Haßfurter Stadtrat hat in seiner Sitzung am 19. November 2012 im kleinen Saal der Stadthalle grünes Licht für den Bau des Sportparks gegeben. Auch Karl-Heinz Eppelein, der Sprecher des Sportausschusses, stimmte "trotz erheblicher Bauchschmerzen" für den Antrag.

Der nach einem Dreivierteljahr mit dem Sportausschuss des Gremiums gefundene Kompromiss bringt eine Deckelung der Baukosten auf 4,65 Millionen Euro. Der Zuschuss der Stadt beträgt 1,5 Millionen Euro, für das Baudarlehen übernimmt die Kommune die Ausfallbürgschaft in Höhe von 1,1 Millionen Euro. In den kommenden Wochen müssen TV-Verantwortliche und Planer nun das Projekt überarbeiten und anpassen.

Zum Nachlesen die Berichterstattung des Haßfurter Tagblatts in der Ausgabe vom 21. November 2012:


Eichelsee auf Welle der Sympathie
Haßfurter Stadtrat gibt einstimmig grünes Licht für Hallen-Neubau des Turnvereins

..................................................................................
Von unserem Redaktionsmitglied
Wolfgang Sandler
.................................................................................

Applaus brandete auf
in der Sitzung des Haßfurter Stadtrates.
Die ungewohnte Beifallskundgebung
kam von rund 150
Mitgliedern des TV Haßfurt, die
im kleinen Saal der Stadthalle
nicht das Gastspiel eines Laientheaters,
sondern live die einstimmige
Entscheidung des Gremiums
miterlebt hatten und beklatschten,
mit der grünes Licht für eine
abgespeckte Variante des Sportparks
Eichelsee gegeben wurde. Im
Frühsommer 2013 soll mit dem
Bau begonnen werden.
Zunächst hatte es allerdings gar
nicht nach einem solch harmonischen
Votum ausgesehen. Die Statements
von Bürgermeister Rudi Eck,
der von einer „äußerst wichtigen
Entscheidung für den Breitensport
in Haßfurt“ sprach, und Karl-Heinz
Eppelein, dem Sprecher der Arbeitsgruppe
Sport des Stadtrates, schienen
so gegensätzlich, dass man an
den zuvor angekündigten Kompromiss
nicht glauben mochte.
Eppelein zitierte gar Henry Kissinger,
der einst einen Kompromiss als
„nur dann gerecht, brauchbar und
dauerhaft“ bezeichnet hatte, „wenn
beide Parteien damit gleich unzufrieden
sind“. „Ich glaube, das trifft
unsere Situation auf den Punkt“, so
der 2. Bürgermeister.
Trotz allen Ballyhoos beschloss
das Gremium aber doch einstimmig,
dem Bau einer energieeffizienten
Ballsporthalle durch den TV Haßfurt
zuzustimmen. Allerdings lag dem
Beschluss noch kein Plan der neuen
Halle vor, da im Falle des Scheiterns
des Antrags sonst erneut zusätzliche
Kosten aufgelaufen wären.
„Jetzt hammer richtig Arbeit“,
kommentierte TV-Projektleiter Horst
Lohs nach der Sitzung die Zustimmung
des Stadtrates.Man werde nun
völlig neu planen, es mache keinen
Sinn, aus dem ursprünglichen Konzept
nur „ein paar Räume zu streichen“.
Durch das grüne Licht des
Stadtrates sei nun ein finanzieller
Rahmen gesteckt, innerhalb dessen
die neuen Planungen aufgenommen
werden könnten. In dem Finanzkonzept,
das dem Stadtrat vorgelegt wurde,
fehlt natürlich die Gastronomie,
da diese nicht förderfähig sei, weder
durch den BLSV noch durch die
Stadt, so Lohs. Doch natürlich sei es
unabdingbar, eine Gastwirtschaft
mit einzuplanen. Diese müsse aus
den Pachteinnahmen und Brauereiverträgen
finanziert werden. Zudem
müsse man noch einen Pächter finden,
der sich an der Ausstattung beteilige.
„Wir müssen uns recken und
strecken“, aber man könne doch keinem
Sporttreibenden zumuten,
nach dem Sport von der Halle in der
Flugplatzstraße zur alten Vereinsgaststätte
zu pilgern.
Die Änderung des ursprünglichen
Konzepts bedeutet, dass die Halle
vom zentralen Sportplatz2 auf
Platz3 wandert. Durch die höhere
Lage und die Bodenbeschaffenheit
wurden Kosteneinsparungen möglich.
Zudem müsse kein Rasenspielfeld
mit Beleuchtungsanlage verlegt
werden. Die geplante Dreifach-
Sporthalle wurde auf eine turnierfähige,
dreifach teilbare Ballsporthalle
mit 44x23,7 Meter reduziert. Der
Eingangsbereich mit einem barrierefreien
Tribünenzugang entfällt. Die
Arbeitsgruppe Sport schlägt hier den
Einbau eines (Lasten-)Aufzuges vor,
was die Verantwortlichen des TV jedoch
ablehnen. Der geplante Kinderspiel-
und Bewegungsraum muss
gestrichen werden. Bei der Gesamtbausumme
von 4650 000 Euro sei
nur die Realisierung eines Gymnastik-
oder Fitness-/Kraftraumes umsetzbar.
Durch mögliche Einsparungen
bei der Ausschreibung und der
Bauausführung könnten aber eventuell
beide Funktionsräume mit aufgenommen
werden. Die Umkleideräume
werden reduziert.
Als „Gegenleistung“ für die genannten
Sparmaßnahmen überlässt
die Stadt dem TV das benötigte
Grundstück im Wege eines Pachtvertrages
für 30 Jahre, gewährt einen
einmaligen Investitionszuschuss in
Höhe vonmaximal 1,5 Mio. Der Anschluss
an die Kanalisation wird von
der Stadt erstellt, die Kosten dafür als
Zuschuss übernommen. Alle weiteren
Kosten der Baureifmachung
trägt der Verein. Die Stadt übernimmt
eine Ausfallbürgschaft
gegenüber dem den Verein finanzierenden
Kreditinstitut bis zur Höhe
von 1,1 Mio. sowie eine Ausfallbürgschaft
gegenüber dem BLSV bis zur
Höhe von 350 000 Euro.
Bürgermeister Rudi Eck ging in
seinem Statement noch einmal auf
die Entwicklung des Projektes seit
der Geburt der Idee eines Neubaus
ein mit dem Tiefpunkt im Februar
dieses Jahres, als auf eine vorgesehene
Abstimmung verzichtet wurde, da
absehbar war, dass man keine Mehrheit
für das Vorhaben finden würde.
Darauf ging auch Karl-Heinz Eppelein
ein, der die sich damals andeutende
Verweigerung des Stadtrates
in der ständigen Kostensteigerung
bei der Gesamtinvestition begründet
sah. Eppelein zeigte sich zudem
überzeugt, dass durch diese
Intervention mehrerer Stadtratsmitglieder
mit anschließender Installation
der Arbeitsgruppe Sport erst die
nachfolgende Diskussion mit kostensparender
Lösung ermöglicht
worden sei. Zwar gebe es nach Ansicht
von Eppelein durchaus noch
weitere Einsparmöglichkeiten, von
denen die TV-Führung nicht zu überzeugen
sei. Dennoch „macht der
nun gefundene Kompromiss auch
für uns einen Sinn“, so Eppelein,
schließlich sei es gelungen, das Investitionsvolumen
um rund 23 Prozent
zu senken, den TV bei Zins und
Tilgung um jährlich rund 31 500
Euro zu entlasten sowie den reinen
Zuschuss der Stadt zu reduzieren.
Eppelein appellierte – was den
TVlern im Übrigen gar nicht
schmeckte, wie von Vereinsseite der
Heimatzeitung mitgeteilt wurde –
namens der Arbeitsgruppe Sport
„aber noch einmal deutlich an die
Verantwortlichen des TV Haßfurt, alles
dafür zu tun, dass der Haushalt
des Vereins und somit der der Stadt
nicht durch ihr eigenes Wirtschaften
noch mehr belastet wird. Bei aller
Anerkennung der Wichtigkeit des
Sports für die Bevölkerung durch
den Stadtrat und vor allem unseren
Bürgermeister sind aber finanzielle
Grenzen zu setzen und einzuhalten.
Es wäre schön, wenn es der TV tatsächlich
schaffen würde, auch zukünftig
auf eigenen Füssen zu stehen.
Berechtigte Zweifel sind aber
angebracht“.
Und auch Bürgermeister Eck nutzte
die Gunst der Stunde nach der Abstimmung:
„Ich appelliere an alle
Mitglieder des Vereins, alle Sporttreibenden:
Helft jetzt alle mit, dass dieses
wichtige Projekt umgesetzt werden
kann. Im Turnerlied heißt es:
,Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit.’
Das wünsche ich Euch.“

Die Finanzierung


Abziehbare Vorsteuer 373 000
Eigenmittel des TV 627 000
Zuschuss des BLSV 700 000
Zuschuss Stadt (einmalig) 1 500 000
Darlehen des BLSV 350 000
Darlehen mit Bürgschaft der Stadt
1 100 000
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Insgesamt 4 650 000 Euro

Quelle: