• slide image

    es wird Zeit für eine neue Homepage

    Wir arbeiten daran...

  • slide image

    Deutsches Sportabzeichen - Abnahmetermine Sportabzeichen

    Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen.

  • slide image

    Kinderschwimmen - neue Termine

    Beginnend ab dem 28. April bietet der TV Haßfurt im Hallenbad der Gemeinde Knetzgau erneut Kinderschwimmkurse an. Jeweils Samstags von 11.00-12.00 Uhr wird ein Fortgeschrittenenschwimmkurs und direkt im Anschluß von 12.00- 13.00 Uhr der nächste Anfängerschwimmkurs stattfinden. Weitere Informationen sowie Anmel- deunterlagen unter kinderschwimmkurs-tvhassfurt@email.de

 

Herzlich willkommen beim TV Haßfurt

Dorothee Weißenseel zur "HT-Sportlerin des Jahres 2012" gewählt 22.01.2013

Unsere Leichtathletin Dorothee Weißenseel ist von den Lesern des "Haßfurter Tagblatts" in einer Online-Abstimmung zur Sportlerin des Jahres 2012 gewählt worden. Die Trainer Christian Scholz und Birgit Pfränger, Abteilungsleiter Wolfgang Scholz und Vorstandsmitglied Helene Friedrich gratulierten Dorothee, die vergangenes Jahr vier Bezirkstitel geholt hatte, mit Blumen und einem Präsent.

 

 Hier der Bericht des "Haßfurter Tagblatts" von Matthias Lewin:

Leichtathletin Dorothee Weißenseel zur "Sportlerin des Jahres" gekürt

"Ganz klar, das Talent hat sie geerbt", erklärte der stolze Vater Uli Weißenseel. Und den Stolz auf seine Tochter hat er zurecht: Immerhin ist sie vierfache Unterfränkische Meisterin und seit Anfang Januar nun auch "Sportlerin des Jahres 2012".

Vier Goldmedaillen holte Dorothee Weißenseel im Sommer bei den Bezirksmeisterschaften in der Leichtathletik. Sie siegte über die Mitteldistanzen 400 und 800 Meter, und auch über die Sprintstrecken 100 und 200 Meter war sie nicht zu schlagen. Geplant war das hingegen nicht: die kürzeren Strecken waren eigentlich nur als "Warmlaufen" für ihre Spezialstrecke, die 400 Meter, gedacht. Doch als sie bereits im 100 Meter-Vorlauf die schnellste Zeit vorlegte, "überredete" sie Trainerin Birgit Pfränger, auch den Endlauf zu bestreiten - letztlich mit Erfolg.

Diese Leistungen animierten die Leserinnen und Leser des "Haßfurter Tagblatt" Anfang Januar, die junge Leichtathletin bei der online-Abstimmung auf Platz eins zu setzen. 27,38 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die Nachwuchs-Athletin aus der Kreisstadt. Damit verwies die 17-Jährige den Zeiler Hochspringer Daniel Hofmann, Sportler des Jahres in den Jahren 2009 und 2010 (19,44 Prozent), sowie den Unfindener Seniorenschützen Theo Ankenbrand (16,66 Prozent) auf die weiteren Plätze.

Nun bekam die Nachwuchs-Leichtathletin des TV Haßfurt ihren Pokal von der Sportredaktion des Haßfurter Tagblatts ausgehändigt. Sport-Redakteur Matthias Lewin beglückwünschte die 17-Jährige zur Wahl und zu den im letzten Jahr gezeigten Leistungen. Trotz ihrer vier Titel war die Schülerin überrascht vom letztlich deutlichen Votum der HT-Leser: "Ich habe mich total gefreut und möchte mich bei allen, die für mich gestimmt haben, bedanken."

Wer nun aber denkt, Dorothee Weißenseel trainiert seit frühester Kindheit die Leichtathletik, der irrt. Intensives Lauftraining gibt es erst seit rund zwei Jahren, dafür mittlerweile aber viermal die Woche. Daheim in Haßfurt mit dem Trainerteam Birgit Pfränger und Christian Scholz und zusätzlich am Stützpunkt in Würzburg.

"Entdeckt" wurde die 17-Jährige im Schulsport. Dorothee Weißenseel ließ in der 3 x 800 Meter-Staffel der Schulmannschaft ihr Talent aufblitzen. Birgit Pfränger erkannte das Potenzial des Mädchens und ließ nicht locker. Aber natürlich ist die Leichtathletik nicht alles für die 17-Jährige. Es gibt nämlich noch ein weiteres sportliches Hobby: Korbball. Und auch hier ist die Gymnasiastin alles andere als talentfrei: Dorothee Weißenseel spielt in der Bezirksliga-U 19 beim TV Haßfurt und wurde im Sommer für die Bayernauswahl nominiert. Und ein paar Wochen im Jahr schwingt das ehemalige Funkenmariechen auch noch das Tanzbein in der Haßfurter Hasengarde.

Das alles muss natürlich mit der Schule kombiniert werden. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Realschule wechselte Dorothee Weißenseel aufs Gymnasium, besucht dort die 11. Klasse und hat auch hier ein klares Ziel: Nach dem Abitur geht es ans Lehramtsstudium, Fachrichtung - Sie ahnen es bereits - Sport.

Und um dieses Ziel zu erreichen, sind die Prioritäten der Freizeit klar abgesteckt. Zuerst kommen die Hausaufgaben und das Lernen, dann der Sport, aber diese "Disziplin" ist für die 17-Jährige kein Problem, sagt sie, sie weiß, "dass das Lernen wichtig ist".

Der sportliche Blick richtet sich nun erst einmal auf ein Trainingslager in den Osterferien. Zehn Tage wird dann in Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit den anderen Kader-Leichtathletinnen und -Leichtathleten an Schnelligkeit und Lauftechnik gefeilt, die vier Goldmedaillen aus dem Sommer sollen nämlich nicht die letzten gewesen sein.

Vater Uli Weißenseel dürfte indes recht haben mit seiner Vererbungs-Theorie: immerhin war auch er vor gut 20 Jahren schon unterfränkischer Meister auf der Laufbahn. An seine Bestzeiten ist seine Tochter zwar noch nicht ganz herangekommen, vor allem aber die 400 Meter-Zeit ihres Vaters wird sie irgendwann einmal knacken. Auf diese Strecke will sie sich in Zukunft spezialisieren, ihre aktuelle Bestzeit von 59 Sekunden soll möglichst schnell der Vergangenheit angehören. Auf ihren Vater muss sie allerdings noch gut sieben Sekunden aufholen...

Quelle: